Der jüngste Zuwachs im Allpot Futsch „Songbook“ heisst „Snosenity“. Dies ist die dritte Veröffentlichung im Projekt „Songbook“, bei dem kein Album als ganzes und auf einmal veröffentlicht wird sondern in Abständen einzelne Teile, einzelne Songs.

Es ist ein Lied, das grundsätzlich in der bekannten Melodic-Punk-Tradition gehalten ist. Schnelle Riffs, harte Drums und ein knackiger Bass begleiten die mehrstimmige Gesänge und alles zusammen erzählt eine Geschichte. Eigentlich alles wie gehabt. Bis auf den letzten Punkt. Dieser Song erzählt keine Geschichte. Er belehrt nicht, stellt keine Forderungen an irgendjemanden und verurteilt auch nichts und niemanden. Er versucht es nicht einmal.

Die Band hat ganz bewusst ein Stück geschaffen, das sich nicht anmasst, den Zuhörer in eine andere Welt zu entführen oder aus ihm einen besseren Menschen zu machen. Wie sollte das auch funktionieren? Nein. Snosenity ist ein Lied um seiner selbst willen. Die Leute die es hören, können mitsingen, ob mit oder ohne Bier in der Hand, sie können sich auch dazu rhythmisch bewegen, wenn sie möchten – im Grunde einfach Spass an der Musik haben. Das reicht doch auch?

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A.F. Songbook